Wissen darum, 2011 Nov, 120 x 180
Die Opferung des Isaak, Acryl auf Lw. 2009, 140 X 150cm
Nine month BC / die INRImaschine, Acryl, Makeup, Lippenstift auf Lw. Jan. 2011, 140 X 150cm
Ein Bild mehr für über das Sofa, 195cm x 120cm, acryl,lipstik,rouge,powder on canvas, Feb.2009
prieuré de sion, Malerei, Mischtechnik, 2012, 180 x 240cm
kant, Acryl/Öl auf Lw, 104 x 170 cm, 2013
Cavepainting, Acryl/Öl auf LW 240 x 120 cm, 2013
Wissen darum, 2011 Nov, 120 x 180
stimmvieh2007_karl_jaspers195x120
ALPHA, Mischtechnik auf LW, 110 x 180cm, Juni 2009
the line, Baby Chase verhaut die Häschen, Zoomaschine, 175cm x 104cm, 2013
Die Erschaffung der Welt, 115 x 180cm, 2012
Dr. Alpa Lousy. Mai 2011. 115 x 190cm Acryl, Lippenstift, Graphit, Pigmente, Lack
Elle lacht, seht Mom Molke Mus, 110 x 185 cm, Acryl, Öl, Lippenstift, Graphit, Nagellack auf Leinwand, März 2010
Genuß der Heloten, 120 x 185cm, 2012
Lust der Heloten, 120 x 180cm, 2012
princess in, Acryl/Öl auf Lw, 161x103, 2013
The four scientists, Acrylic, oil on cw, 179 x 120 cm, 2012
serve, Acryl/Öl auf Lw, 161,5 x 103,5, 2013
first price, acrylic on canvas, 2013, 180 x 94 cm
kant, Acrylic on paper, 31 x 46 cm, 2013
Antithesis / Martin Franke
when those we trust lie to us, martin franke, german contemporary art
renaissance, 150 cm x 103 cm, 2014
you is me ism 70 x 50 cm, 2014
   making culture is beauty MASSGuN
KUNST IST DIE TOTALE PREISANNAHMEVERWEIGERUNG
Den erhobenen Zeigefinger findet Franke langweilig, langweilig auch diejenigen die sich durch erhobenen Zeigefinger bestätigt fühlen. Die einzige Wirkung die es geben kann, ist "das eines Jeden sich Einlassens auf Gegebenes" und die Kritik daran.
Die Malerei Frankes sind Wegergebnisse des Hinschauens in der Hochkultur.
Der Weg: weg vom Künstler - hin zur Kunst.
Wir sind in einem Babylon der Jetztzeit angekommen. Keiner verstehe des Anderen Wort, so lautet die Devise. Die korrupten und unterdrückenden Strukturen stiften Verwirrung und die sieben Todsünden sind als chic in die Kultur eingegangen. ...Kunst nur, wenn es wirklich sein muss. Muss es sein? Muss Kunst mal oder ist Kunst "mal müssen".

Die Gespaltenheit des Lebensgefühls der Jetztzeit findet ihren Niederschlag in der Kritik der faktischen Wirklichkeitskonstruktion: Die Gegensätzlichkeit zwischen Stil und der Realität lassen die jahrzehnte lange Beschäftigung des Künstlers mit Verhalten und Kommunikation erahnen. Gespreizte Darstellungsweisen erweckt den Eindruck des Unharmonischen. Aus der Bedrohung des seelischen und leiblichen Daseins sucht die Kunst nach eigenen Wegen. Sie verdeutlicht die Abhängigkeit und verlangt die Kritik, Bezugnahme, die Position und Stellungnahme eines Jeden.

Die Toleranz wurde entwickelt. Und alles was im Fernsehen gezeigt wurde, bekam den Anschein von Wahrheit. Und alles wurde gut verstanden - oder wenigstens versucht zu verstehen. Aus dieser Toleranz entstand nun die objektive Besinnungslosigkeit der Jetztzeit. Wir stellen fest, dass wir uns über gemachte Welten, virtuelle und anscheinend notwendige Kriege unterhalten und äußerst einfache Fragen beantworten, deren Antwort belohnt wird. Wir sind der anscheinenden Realität und Objektivität aufgesessen, die da sagt: „Wo wir etwas gewinnen können, wird die Information zur Realität und anscheinend sehr wichtig“ Die Malerei ist wieder an der Reihe die Absurdität der Objektivität herauszustellen und damit die mögliche Objektivität wieder in den Vordergrund zu stellen. Objektivität, die untergeht in vielen verschiedenen Meinungen aber wenigen gemeinsamen Zielen. Was ist der Unterschied zwischen freier Meinungsäusserung und Beliebigkeit? Objektivität, geführt von der Marke und nicht mehr vom Menschen, der diese Marke trägt. Objektivität, die nicht einmal mehr als solche erkannt werden kann. Die Objektivität in den Focus zu stellen nennt Franke den konstruktiven Zweifel an der Objektivität. Und dies geschieht wiederum, wie Alles, durch Subjektivität. Der Sinn der heutigen Kunst besteht darin, die Applikationen des täglichen Lebens herauszustellen und sie als diese zu verdeutlichen. Wir sind umgeben von Werten, die wir bei genauem Hinsehen als Applikationen erkennen können. Als Krücken unserer Argumentation und als Selbstverständlichkeit von Arbeitslosigkeit, Neid und Selbst-Sucht nach Erfolg und Prestige, Eitelkeit, Hedonismus, gewinnbringende Spiele in den Medien und Schadensbegrenzung in allen Bereichen. Die Kunst wird dies als Applikation herausstellen. Der Mensch ist selbst zur Applikation geworden und feiert sich und wird gefeiert. Franke appliziert in sie in die aktuelle Wertvorstellung seiner Medienanalyse.

Die Kunst soll die Züge tragen, die alle Lebensbereiche des Zeitalters geschichtlich kennzeichnen. Mit der modernen Selbstzufriedenheit ist es aus, mit zahlreichen dekorativen Tonarten drängt die Kunst Möglichkeiten, Gegensätze und Spannungen auszudrücken. Nicht mehr das in sich beruhigte Beieinander, sondern das Gegeneinander leidenschaftlicher Bewegtheit und aus diesem sich erhebend der Gewinn der höheren Einheit, das will die Kunst, der letzte Barock der Hochkultur.
contemporary german art


i
Bis 1999 malte Martin Franke ausschließlich abstrakt und informell. In seinen frühen Werken setzt er sich in erster Linie mit rein formalen Themen der Malerei auseinander. Er betrachtet Malerei als die heute notwendige Ausdrucksform der Geschichtenerzählung und des kontrafaktischen Denkens über die Zeit, in Fortsetzung der Geschichte des Ausdrucks der Malerei und testet ihre Möglichkeiten in seinen Bildern aus. Ab 1999 wird abrupt der Mensch und sein Verhalten zum Thema, figurative Malerei entsteht durch Abnahme menschlicher Körper als Moment der Applikation, die letztendlich zu erzählerischen Bildmotiven werden. Die offenen Möglichkeiten einer Interpretation sind vielleicht das Ergebnis einer „Synthese“, die einer ausgewählten Komposition des Bildes vorausgeht. Die psychologisch und soziologisch intellektuellen Inhalte können mitunter autobiographisch gedeutet werden, lassen sich in einem erweiterten Sinne als ein Spiegel eines subjektiv wahrgenommenen Zustandes der Welt lesen und behandeln politisch und soziologische Themen.
Frankes Bilder nehmen Bezug zur Werbe- und dokumentarischen Darstellung, dem Plakativen in der Gesellschaft, zur Geschichte und zum aktuellen Zeitgeschehen. Sie sind oft großformatig, sehr bunt und von Kombinationen von detailliertem und grobem und pastosen Farbauftrag direkt aus der Tube erstellt.

Seit 1985 beschäftigte sich Franke mit menschlichen Darstellungen und nimmt in Anbetracht dessen Bezug zum menschlichen Verhalten. Die Erkenntnis, dass sich der Mensch in seinem Dasein mit konsumorientierten Verzierungen schmückt wird zum zentralen Thema. Mit seiner manchmal stark überladenen Formensprache formuliert der Künstler in immer neuen Ansätzen sein zentrales Thema: Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der von Partei und Wirtschaft gelenkten kapitalistischen Gesellschaft. Seine Beobachtung hat ihn schmerzlich erleben lassen, dass die individuelle Freiheit des Einzelnen und die damit verbundenen Vereinsamung durch Warenabhängigkeit und Applikationen den Menschen selbst hat zur Applikation werden lassen; gleichzeitig bedeutet das den Verlust von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Aber, so sagt er: „Die Geborgenheit wird nur noch wahrgenommen in den eigenen vier Wänden in der Einsamkeit seiner angehäuften Applikationen, der Preis dafür ist der Leistungsdruck und gleichzeitig der Uniformitätsdruck des Wirtschaftskollektivs bis zur Aufgabe seiner Mündigkeit und dem damit verbundenen Wahrnehmung und dem daraus notwendigen Einspruch.“ Das eigene Selbstbewusstsein entsteht durch das Like der Anderen.
Mit seinen Werken diskutiert er die gesellschaftliche Entwicklung der westlichen Welt, die zu einer drastischen Veränderung der wirtschaftlichen, ökologischen, urbanen und sozialen Landschaft geführt hat und durchleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen eines solch immensen Wandels kritisch. Franke entwickelt seine Bildwerke aus der Widersprüchlichkeit einer angebotenen Welt der Waren und der Fülle zur eigenen Kritikfähigkeit in diesem Rausch des selbstreferentiellen Wahnsinns. Seine kulturellen Erfahrungsmuster erscheinen als Fakt und bilden den Ausgangspunkt der Darstellungen.
Dabei bildet er eine überwiegend plakativ und willkürlich aufgebaute Farben- und Formensprache. Seine Bilder erinnern uns einerseits an Interpretationen der Gegenwart, andererseits nehmen sie auch die Antithetik des Barock auf. Die Figuren treten selten alleine auf, sondern häufig in Gruppen. Dennoch verkörpert der Einzelne trotz kollektiver Einbindung eine isolierte Existenz; jede der Figuren ist ersetzbar durch den Betrachter.
Typisch für seine Kunst ist das unlieb- ironische Zerbrechen von Gegenwart um eine Rückbesinnung auf Tradition und kulturellem Wissen geradezu herauszufordern.





Auszüge einer Rede zur Ausstellung des Malers Martin Franke in München
Dr. Rainald Raabe, Kunstgeschichte LMU München

Der erste Blick auf die hier präsentierten Gemälde signalisiert dem Betrachter: Chaos.
Da malt also jemand, dem sämtliche Hunde von der Leine gelassen sind, ungezügelt, spontan, mit unterschiedlichen Malmaterialien in unterschiedlichen Techniken wild durcheinander. Zu allem Überfluss der Formen und Farben kommen dann auch noch seltsame Titel.

Es geht darum, die Struktur der Bilder herauszuarbeiten, zunächst das, was alle Werke hier gemeinsam auszeichnet und sie damit auch verbindet. In einem weiteren Schritt lassen sich dann exemplarisch an einzelnen Bildern, die ihnen innewohnenden Strukturen bestimmen. Mit diesem Vorgehen ist nicht gesagt, dass alle Bilder schematisch nach einem Bauprinzip strukturiert seien – kubistische Bilder beispielsweise, egal ob aus der analytischen oder der synthetischen Phase des Kubismus, weisen ja auch alle die ihnen innewohnenden Strukturen auf eben die kubistischen, ohne dass deshalb die Bilder alle schematisch aufgebaut wären oder gar gleich aussähen.

Soviel zum Vorgehen bei der Einführung in die Malerei von Martin Franke.
Der Maler arbeitet Figurativ: Auf allen Bildern sind entweder ganze menschliche Figuren oder Teile von ihnen abgebildet, und das in der Regel formatfüllend. Meistens sind die Figuren nackt, aber sie sind nie gleichmäßig durchgemalt; mal sind die Umrisse konturiert, mal verwaschen, mal verschwinden Körperteile scheinbar abgeschnitten in der Umgebung (wie der Hinterkopf des Mannes auf 'accident in paradise' oder sein linker Arm, oder etwa die rechte Hand der Frau neben ihm. Niemals sind diese Figuren ausgemalt im Sinne von fertig realistisch dargestellt, sie haben immer etwas Skizzenhaftes in Inkarnat (also der Hautfarbe), in den Volumina oder den Gesichtern.

Solche, die einzelnen Bilder jeweils dominierenden Figuren, (die man möchte fast sagen, -natürlich -von Bild zu Bild ganz unterschiedlich gemacht sind,) agieren auf der Bildfläche. - Schon wird man stutzig: Bildfläche ?
Eigentlich agieren Figuren im Raum oder bei einem Bild eben im Illusionsraum, dem auf der Fläche perspektivisch dargestellten Bildraum. Bis zu einem gewissen Grad tun dies auch die Figuren bei Franke, aber dann entdeckt man Merkwürdiges: Der Illusionsraum verwandelt sich beim Betrachen weiterer Teile des Bildes in etwas anderes: In eine Fläche mit neuem Inhalt, in eine andere Art Illusionsraum oder in beides: Nehmen Sie beispielsweise 'accident in paradiese': Im unteren Bilddrittel hocken zwei nackte Menschen, Mann und Frau, im Freien auf einer Wiese in einer Art Parklandschaft. Doch aus dem von unten nach oben gesehenen blauen Himmel, der die Landschaft oben abzuschließen scheint, wird Wasser, auf dem zwei kleine Figuren (Mann und Frau) auf so weißen Stücken zu treiben oder zu surfen scheinen. Die sind umgeben von rosa, weiß gelben Objekten, die alle schräg gezeigt sind und sowohl eine Richtung von rechts oben nach links unten anzugehen scheinen, als auch zunächst nicht identifizierbar sind. Erst wenn der Blick ganz nach oben geht, wird die Ähnlichkeit zu den Sahnetortenstücken rosa rechts und hellblau links evident. Diese Sahnetorten sind aber auf ihren papierenen Spitzendecken fast komplett in Aufsicht
gezeigt.
Die Blaue Himmel-Wasser-Fläche ist am oberen Bildrand hochgeklappt und nicht mehr perspektivisch gegeben, sondern in Aufsicht.
Damit aber sind wir bei einem entscheidenden Punkt: Wie sind diese Bilder zu lesen? Gibt es überhaupt eine Leserichtung oder wechselt sie? Am Beispiel 'accident in paradise' wechselt sie: Das Bild ist von unten nach oben zu lesen und wieder zurück: Erst dann bekommen die drei Zonen, in die das Bild unterteilt ist, ihren Zusammenhang. Aber von allein erklären sich die rosa/gelb/blauweißen Stücke, die so geschwinde durch das Bild rauschen nicht. Es mag hier ein Zitat vorliegen: Wasser, das nicht nur blau sondern auch Grün- und Weißtöne enthält, und auf dem etwas schwimmt erinnert stark an an die Nympheas, die Seerosenbilder von Monet. Da ist allerdings keine Bewegung drin. Die kommt erst aus der Interpretation eines jungen Wilden aus den frühen 80ern des letzten Jahrhunderts dazu. Salome persifliert Monet mit seinem 'Kampf im Seerosenteich', indem der einige Schwimmer durch das idyllische Wasser kraulen ließ. Hier sind es nun vielleicht selbstbewegte Tortenstücke und zwei auf denselben Spitzendecken wie die Resttorte oben surfenden Menschen, die unversehens im Himmel landen – oder schweben sie doch schon auf kleinen Wolken? Die Darstellung lässt viele Deutungen zu, die Assoziationen bewegen sich aber sowohl bei Monet als auch bei der dargestellten Parklandschaft hier immer um Idylle, um Arkadien im weitesten Sinn, und – der Titel lässt es vermuten bei dem Paar dürfte es sich um Adam und Eva handeln.
Soweit zum Lese- und Interpretationsansatz eines Bildes.

Martin Franke macht in seinen Bildern – natürlich – keine feststehenden Aussagen, und so sind die bisweilen zunächst höchst rätselhaft erscheinenden Bildtitel auch nicht als Aussage zu verstehen, deren Sinn durch die Bilder lediglich illustriert wird. Das Verhältnis von Wort und Bild manchmal auch das Verhältnis von Schrift und Bild ist immer schwierig.

Dies kann man am Beispiel von 'Alpha, wen hast du lieb' verdeutlichen: Eine Frage als Bildtitel. Und im Bild selbst erscheinen immer wieder große Buchstaben, teils kryptisch, oder aneinandergereihte Wörter, unterbrochen von Zeichen und Symbolen, die wie die Wörter nicht eindeutig zu lesen sind. Worauf bezieht sich der Titel im Bild: Wer ist Alpha?
Am oberen Bildrand sind in dünnen schwarzen Strichen teils kryptisch die Buchstaben a l p h a zu lesen. Vermutlich wird es sich um einen Säugling handeln, der mehr als die Hälfte der Bildfläche für sich beansprucht. Ein echtes heranwachsendes Alphatier mit nicht unbedingt liebenswertem Blick: Auf der rechten Seite des Bildes rote Dielenbretter in extremer Aufsicht auf denen sich 3 Figuren fast ganz von oben gesehen zu unterhalten scheinen. Auf der anderen Seite spielen in der Ferne einige Leute auf dem Rasen Volleyball. Die beiden Teile sind mal wieder nicht in einen einheitlichen Raum zu bringen, und im rechten unteren Eck des Bildes fällt ein Schnuller zu Boden.

Der Schnuller ist ein rekurrentes Motiv in vielen Bildern Frankes. ( Die Unmöglichkeit der Selbstentselbstung...; Dream a little dream... ) hier ist es aber wohlbegründet – er ist dem Säugling verloren gegangen. Dieser junge Mann ist nicht verzweifelt, sondern zornig und empört, vermutlich weil ihm etwas abhanden kam, und er ist auch nicht zu trösten durch seine gewichtslose Mutter, die ihn – viel zu klein und aus der Proportion nur durch weiße Linien dargestellt ist. Das Baby als Monster, und in der Bildmitte auf dem rechten Arm der Mutter ist zu lesen:
Ontologischer Zwerg (ontologischer Zweig).

Wir könnten den ganzen Abend weiter auf die Suche nach beinahe unendlichen Bezügen auf den Bildern Martin Frankes gehen. Fläche und Illusionsraum, Konturen, Farbflecken, und diverse Schriftarten und Beschriftungen schaffen einen Kosmos von Bezügen, die sich immer mit den unterschiedlichen Aspekten menschlichen Seins in der Gesellschaft beschäftigen, aber keineswegs immer eindeutig sind. Das Leiden und der Zweifel an der Gesellschaft prägen diese Malerei.
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Die Erkenntnis, dass der Mensch lediglich eine Applikation der Natur ist ließ die Bilder entstehen in denen der Mensch auf das Bild appliziert wurde. Die Ausstellungen hießen "Das Verhalten" und das Verhalten der Menschen wurde ausgelotet. Dies geschah durch die unterschiedliche malerische Umsetzung des Themas "Verhalten" Die Frage entstand, ob der Mensch mit seinem Verhalten mündig ist. Die Antwort war: "Nein, er ist es nicht".
Die Frage der Mündigkeit wurde analysiert und es begann die Phase "Imagine Liberty", eine Aufforderung über die Mündigkeit nachzudenken aus der sich dann die  "Freigelassenen mündigen Bilder" entwickelten (Siehe auch: http://www.emotional-intelligent-services.de/Imagine_Liberty_English.html). Nun waren wenigstens die Bilder mündig. Sie wurden und werden an unterschiedlichen Stellen der Erde freigelassen und bekommen mit dieser Geste den Status des Naturevolutionären. Sie bekommen den Status eines Steines, eines Baumes, eines Teiles der Evolution. Danach sind diese Bilder ganz allein auf sich gestellt und ihre weitere Seinsweise oder Verbleib interessiert mich nicht mehr. Sie sind Mündig und frei. Allein der Mensch wird nach seiner façon damit umzugehen haben.

2016 gründeten wir die Gruppe „Superfluid Violett Ultra“ mit MT Hennig, Tilmann Krumrey, Karl Albert, Klaus Stein und mir in München zur Darstellung der Menschenfrage in Bezug zur Zukunft.
Es wird zum notwendigen Feldzug der Kunst kommen.

Nachdem ich die Verhaltensfrage des Menschen durch meine Bilder gestellt hatte, verlangt die Kunst von mir nun, durch Ausloten weiterer Formen, Materialien und bildnerischer Übermittlungen, in weiteren Schritten, zu einer Art Lösung, besser gesagt, Bemeisterung der Zukunft durch die Kunst zu kommen. So verfolge ich in weiteren Schritten die bildnerische Darstellung eines sehr ursprünglichen Verhaltens, des Verhaltens der Wellenkommunikation.

You have to use the wavecommunication between the universe and the nature, the stones and the animals. Not the ideological madness.
MF. Aug. 2018
MF
H V P D IMAGINE